ADV:Hannibal 2.0 – Episode 21: Tag 16 – Murten (CH) nach Heppenheim (D)

Micha:
Noch ein letzter Blick auf den schönen Murten-See, rechts drehen und schon wird die Landschaft schneller.
Wie schon am Vortag war ich von der tollen Beschilderung schweizer Straßen begeistert. Da kann man sich eigentlich gar nicht verfahren. Nur in Basel wird die Nähe der deutschen Grenze vehement ignoriert. Aber dafür gibt’s ja den Sauerkraut-Kompass vom Tom Tom ;) [...]

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ADV:Hannibal 2.0 – Episode 20: Tag 15 – Bourg Saint Maurice (FRA) nach Murten (CH)

Jo:
Am Tunnel selbst klappt einem allerdings auch bei bester Laune der Kiefer nach unten: 24,30€ erwartet der Bewohner des Bezahlhäuschens in einer ungewohnten Selbstverständlichkeit. Pro Person und Richtung. Und dann soll man auch nur 70km/h fahren, 300m Abstand halten und am Ende noch das Pupsen unterlassen…Lächerlich! Belohnt wird diese als Vergewaltigung empfundene Zwangsanweisung aber mit gefühlten 30Grad, 11km gerader Straße und nem Fön, daß einem die Socken am Ende des Tunnels wieder wohlig dampfen. Der absolute Wahnsinn!!! [...]
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ADV:Hannibal 2.0 – Episode 19: Tag 14 – Torre Pellice (I) nach Bourg Saint Maurice (FRA)

Micha:
Der Weg führte uns über Oulx und Susa zuerst zum Lac Du Mont Cenis. Bereits der Weg dorthin war einfach fantastisch. Kleine an den Berg gepresste Straßen durch eine fantastische Landschaft. Serpentinen ohne Ende, gewürzt mit wenig Verkehr und grandiosen Ausblicken. Schafe auf der Straße, Murmeltiere, die sich auf dem Asphalt wärmen. Es war einfach idyllisch!
Kurz vor dem See fährt man auf einer langen Straße geradewegs auf den riesigen Staudamm zu, um dann kurz davor den Berg in engsten Kehren zu erklimmen. [...]

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ADV:Hannibal 2.0 – Episode 18: Tag 13 – Assietta- Kammstraße (I)

Mit Schock, ohne Schock, mit Gas, ohne Gas; mein eisernes Kickstarter- Bein hat gut zu tun, bis es auf einmal ~~~ AUA!!!! Scheiße! Sticht mir auch noch so ne Drecks- Biene durch den Handschuh in den Finger! FUCK! Noch nichtmal aus Torre Pellice raus…da sind wir aber selbst auf der LGKS weiter gekommen…. Micha, die gute Seele, beruhigt mich in meinem Zorn zum Glück ein wenig. Während ich noch auf die Biene eintrete und sie pulverisiere, überredet er mich [...]

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“Noch a Bruder … öööh … ~ ein fliegendes Gummikuh- Kälbchen!”

…Naja, zumindest dann wohl ab nächster Saison. Um im kommenden Frühjahr wieder allerhand Frauen und Fahranfänger für das allwöchentliche Händlerfrühstück zu begeistern, haben sich die Bayern nämlich wieder mal was einfallen lassen: die nächste Auflage der F650 soll erscheinen. Da freut sich der Mann von BMW- Motorrad aber was!
Etwas unsicher, was mir sein euphorischer Zuruf nun sagen soll, blicke ich liebevoll zu meiner TTR herüber, die ich demonstrativ hälftig im Eingangsbereich geparkt habe. Statt Kaffee und Kuchen abzuholen, wollt ich hier nur mal eben ein paar Ersatzteile verticken, die noch aus meiner GS- Zeit stammen. Schon deshalb würde ich nun sicher nicht laut sagen, daß ich im Traum nicht daran denke, von meiner wunderbaren Hardenduro wieder auf den GS-Hocker zu wechseln. Am Ende noch mit Komfortsitzbank, Heizgriffen und E-Starter….Tz….Nein danke, geht doch auch ohne wunderbar.
Doch bevor die Neue kommt, wird’s ja erstmal wieder kalt und nass, erklärt er. Iiiiih! Aber ein bißchen neugierig bin ich ja nun doch. Was mag das wohl für ein “Geschoss” werden?

Ein Blick in das Frischgedruckte verrät es: G 650 GS Sertão heißt sie und dürfte jedem bekannt, wenn nicht sogar schon vertraut vorkommen, der schon mal eine F650 GS Dakar, als auch eine G650 GS gesehen hat. Oder wenigstens davon gehört. Das reicht auch schon. Erwartungsgemäß ist es wieder mal so eine Art Kernfusion: Einfach beide Klumpen mit gewaltiger Kraft ineinanderrumsen und fertig ist der Salat. So gesehen das, was es vorher nicht gab, aber eigentlich doch schon irgendwie.

Gut, sie hat jetzt endlich wieder Speichenräder; wie es sich eigentlich für eine Maschine gehört, die man “ab Vorgarten aufwärts” betreibt. Wohl auch mehr Federweg, welcher aus Bayern mit jeweils 210mm beziffert wird. Sprich die Fakten, die zuvor fehlten, was die “Gelände/Sport”, respektive “Gelände/Straße” etwas unglaubwürdig erscheinen ließ. Also ein guter Schritt nach vorn?

Relativ. Wie gesagt, eigentlich ist das hier eine F650 GS Dakar im neuen Kleid. Von dieser Seite aus gesehen ist das Update nichts Neues. Wirklich nicht. Ganz nüchtern betrachtet scheint BMW wohl nur seine Kunden nicht an Touratech verlieren zu wollen.
Obwohl, einwas ist neu: Beim Anblick der Front fühle ich mich an die MZ Baghira erinnert. Es schüttelt mich.
Insgesamt tröstet eben auch nicht die Gewissheit, daß beispielsweise Yamaha die sektorähnliche, “neue” XT660Z einfach mal tieferlegt und mit ABS ausstattet, kurz vergewaltigt. Bloß weil jemand anderes was Schlimmeres anstellt,… Wie dem auch sei…

Neu ist aber bei der F öööh G immerhin ein Teil des Namens. Sertão – “Gibt’s da auch ne Rallye?!” Nicht nur meine erste Frage. Tollkühn wird als erstes Wiki befragt. Logisch, auf Lücke gelernt ist halb gewonnen; Und an Google vorbeigesucht ist sowieso voll im Trend! Eine halbwüstenartige Landschaft im Binnenland Brasiliens also. Aha! Doch dann zugleich die Ernüchterung:
Unter den vorherrschenden Gegebenheiten kann in Sertão nur ein Rind auf 10 ha gehalten werden??!?
Kein Wunder also, daß das Kälbchen bis zu uns nach Übersee verschifft wird. Platz braucht sie, ja… Platz braucht sie…

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ADV:Hannibal 2.0 – Episode 17: Tag 12 – Dolceacqua (I) nach Torre Pellice (I)

Jo:
Nun ja, gut, die Rechnung mit der LGKS werden wir eben bei einer anderen Reise begleichen müssen. Es wäre aber sicher ein wunderbarer Anblick gewesen, den wilden Ritt über die Ligurische Grenzkammstraße hier am Fort Central zu beenden.
Es ziehen aber wieder mal dunklere Wolken über die Bergkämme – Zeit für uns das Weite zu suchen. [...]
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ADV:Hannibal 2.0 – Episode 16: Tag 11 – Colla Melosa (I) über LGKS nach Dolceacqua (I)

Jo:
Entlang an Ruinen und Abhängen hangeln wir uns weiter in Richtung des Monte Saccarello. A propos Abhänge: Ein Blick nach unten ist an vielen Stellen wirklich angsteinflößend! Und nach Objekten zu suchen, die einen eventuellen Sturz, oder sollte man besser AB-Sturz sagen, verlangsamen könnten, ist mehr als aussichtslos. Deswegen hilft nur eins: Vorsichtig fahren und nach vorne schauen! [...]

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